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FAQs - Häufig gestellte Fragen

Reisch Fahrzeugbau - Agrarfahrzeuge und Nutzfahrzeuge für die Landwirtschaft und BauarbeitenViele Fragen treten immer wieder auf. Problemstellungen, die sich im Agrarsektor oder im Transportgewerbe ergeben, betreffen häufig eine große Anzahl von Betrieben. Wir sammeln daher regelmäßig die Fragen von Kunden und Interessenten und stellen sie in diesem FAQ-Bereich zusammen. So finden unsere Kunden oft schon direkt eine Antwort auf Ihre Frage.

Bei technischen Fragen finden Sie die Antwort vielleicht auch schon bei einem Blick in den Produktprospekt oder das Datenblatt. Wenn Ihr Anliegen sich durch eine der hier angeführten Punkte nicht abschließend klären lässt, wenden Sie sich gern an Ihren Vertriebspartner oder kontaktieren Sie uns. Wir werden gern ausführlich auf Ihre Fragen eingehen und etwaige Unklarheiten ausräumen.

  • Wie lange darf ein landwirtschaftliches Gespann sein?

    Ein landwirtschaftliches Gespann (Zug) darf die 18,75 mtr. nicht überschreiten. In vielen Regionen werden Sondergenehmigungen nach §70 StVzo ausgesprochen. Diese Sondergenehmigungen gelten jedoch nur für "unteilbare" Ladungen. Werden damit landwirtschaftliche Schüttgüter transportiert, die keinesfalls "unteilbar" sind, verliert diese Genehmigung Ihre Gültigkeit.

  • Darf ein landwirtschaftlicher Anhänger gewerblich genutzt werden?

    Ein landwirtschaftlicher Anhänger (LOF) darf nur hinter land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen mitgeführt werden. Die Art oder Tätigkeit des Halters ist hier nicht relevant. Die Vorschriften zur Versteuerung müssen berücksichtigt werden.

  • Wie breit darf ein landwirtschaftlicher Anhänger sein?

    Diese Frage beantwortet die 35. Ausnahmeverordnung zur StVZO (35. StVZOAusnV) "§1 Abweichend von §32 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung darf die Breite über alles von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen und ihren Anhängern dann mehr als 2,55 m sein, wenn sich die größere Breite allein aus der wahlweisen Ausrüstung dieser Fahrzeuge mit Breitreifen, die einen Innendruck von nicht mehr als 1,5 bar haben, oder mit Doppelbereifung (Zwillingsbereifung) ergibt. Die Breite über alles darf nicht mehr als 3,00 m betragen." Im Klartext: Nur die Bereifung darf über die 2,55 m hinausragen. Allerdings nur bis 3,00 m und nur bei einem Luftdruck von kleiner 1,5 bar.

  • Ich habe keine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für mein Fahrzeug (bis 25 Km/h). Wer darf diese ausstellen?


    1. Verfügbare ABE für folgende Fahrzeuge:

    Einachs-Dreiseitenkipper:    
     - REDK-40
     - REDK-60
     - REDK-65

    Zweiachs-Dreiseitenkipper:    
     - RD-60
     - RD-72
     - RD-80
     - RD-100

    Tandem-Dreiseitenkipper:    
     - RT-80
     - RTD-80


    2. Ist Ihr Fahrzeug unter Punkt 1 gelistet, haben Sie folgende Möglichkeiten:

    2a. Das Fahrzeug muss einer technischen Untersuchung unterzogen werden. Dies kann durch eine technische Prüfstelle oder bei uns im Werk Hollenbach durchgeführt werden.

    2b. Ihre zuständige Zulassungsstelle bescheinigt Ihnen, dass der Betrieb des Fahrzeugs weder wegen technischer Mängel verboten noch die verloren gemeldete Betriebserlaubnis eingezogen worden ist.

    2c. Nach Vorlage des technischen Berichts, der Verlusterklärung und der Bestätigung der Zulassungsbehörde erstellen wir die kostenpflichtige Zweitschrift der Allgemeinen Betriebserlaubnis.


    3. Ist Ihr Fahrzeug nicht unter Punkt 1 gelistet, haben Sie folgende Möglichkeiten:

    3a. Sie müssen Ihre Zulassungsstelle über den Verlust der Allgemeinen Betriebserlaubnis informieren und um Zustimmung einer Ersatzerlaubnis (EBE) durch §21 bitten.

    3b Eine akkreditierte, technische Prüfstelle (z.B. TÜV/DEKRA) muss eine Einzelabnahme nach §21 durchführen und eine Einzelbetriebserlaubnis ausstellen. Evtl. benötigen diese Prüfstellen technische Dokumente wie z.B. Bremsberechnungen oder ähnliches, welches Sie bei uns erhalten können.

    3c. Diese Einzelbetriebserlaubnis muss bei der zuständigen Zulassungsstelle abgestempelt werden.